Schule reflektiert sich selbst: Tosender Applaus für Theaterrevue mit Catering: "Schule ist alles oder nichts"

80 Schülerinnen und Schüler, zwei ehemalige Schülerinnen und 15 Lehrkräfte brachten an zwei Abenden Mitte Juni erneut Großartiges auf die Bühne:

Nach dem Großprojekt Krimi-Dinner im Schuljahr 2015/16 und dem Theaterstück "Was ist normal?" 2016/17 präsentierten Theater AG und Licht und Ton AG unter Leitung von Juliane Breuer und Tobias Schmidt zusammen mit der Singklasse 7b, geleitet von Regine Flitsch, die Revue "Schule ist alles oder nichts" nach V. Schmoland, D. Hölscher und M. Kossak. Die zugehörigen Kulissen wurden von Kunstlehrerin Claudia Thumm erstellt.

In der Pause durften die Gäste hausgemachte Speisen und Getränke vom köstlichen französischen Buffet genießen, welches die Catering AG unter Leitung von Sabine Hollensteiner und Elke Gicquel eigens für diese Revue kreierte.

In der Revue "Schule ist alles oder nichts" dreht ein Fernsehteam eine Reportage in und über eine Schule, die für die Auszeichnung "Schule des Jahres" nominiert wurde.

Bereits kurz nach Beginn der Dreharbeiten stellt das Team jedoch fest, dass auch an einer "Schule des Jahres" längst nicht alles wunderbar ist. Zu Wort kommen alle am Schulleben Beteiligte, deren Beurteilung des Schulalltags sehr unterschiedlich ausfällt.

In der Revue wurden in Texten und Liedern viele typischen Eigenheiten von Schule teils nachdenklich, teils humorvoll dargestellt und aufgearbeitet. Sowohl die "gute alte Zeit", als auch die heutigen Herausforderungen an die Pädagogik wie Internetsucht wurden kritisch unter die Lupe genommen.

Im Fazit der Autoren des zugrundeliegenden Stückes heißt es: "Jede Medaille hat zwei Seiten: Im Leben - und auch in der Schule. Alles hängt am Ende davon ab, was man selbst daraus macht."

Projektkoordinatorin Regine Flitsch fasst ihre Motivation für das zusätzliche Engagement zusammen: "Gemeinsame künstlerische Projekte mit Musik und Theater verbinden Menschen und bringen sie zusammen, neue Freundschaften entstehen. Ein Zugewinn für alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis 9. Solche Gelegenheiten muss man im Schulalltag schaffen." Ihr Teamkollege Tobias Schmidt ergänzt: "Ich empfand die Zusammenarbeit von Schülerinnen/Schülern (Klasse 6-10) und Kolleginnen/Kollegen in diesem Jahr als besonders reizvoll. Sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Kolleginnen und Kollegen meldeten mir dies als tolle Erfahrung zurück."


Melina Kohly, Klasse 6

Stehend: Jessica Reiber Kl. 7, Vincent Sälzle Kl. 9, Anina Hause Kl. 7;
sitzend: Jonalyn Fynn Kl. 7, Lasse Gellings Kl. 9, Alina Tibelius Kl. 6

Quelle: Albert-Einstein-Realschule